Vorbeugung und Diagnostik

Mit einer gründlichen Funktionskettenanalyse der Muskulatur und des Bewegungsaparates sowie einer neurologischen Grundduntersuchung, können mögliche Schäden an Gelenken und an der Wirbelsäule rechtzeitig erkannt und therapiert werden. Die unterschiedlichen Analysemethoden zeichnen ein Gesamtbild Ihrer Wirbelsäule und sind die Basis der richtigen Diagnose.

Haltungscheck und Funktionskettenanalyse

Beim Haltungscheck überprüfen wir Ihre Haltung und ziehen daraus erste Schlüsse. Durch den Check können Haltungsfehler erkannt und in Folge Maßnahmen für eine gesunde Haltung abgeleitet werden. Der Check dient auch zur Erstellung eines individuellen Therapieplans oder Trainingsempfehlungen. Muskelfaszien haben eine essentielle Bedeutung für Statik, Motorik und Kraftleitung der Muskulatur und erfüllen somit eine wesentliche funktionale Aufgabe innerhalb des Bewegungsapparates. Faszien trennen und verbinden Strukturen im Körper. Durch den Kraftfluss im Körper entstehen fasziale Züge, die in bestimmten Richtungen weite Strecken des gesamten Körpers durchziehen. So gibt es zum Beispiel fasziale Verbindungen von den Zehen bis zum Kopf oder von den Fingern bis zur Halswirbelsäule.
Wir analysieren, ob die Funktionsketten intakt sind.

Manualmedizinische Untersuchung

Bei der manualmedizinischen Untersuchung wird der Körper als Ganzes betrachtet. Beim sorgfältigen Erfassen des Gelenksspiels aber auch der Gewebekonsistenz an sich benötigt es viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung, um die richtige Arbeitshypothese aufzustellen. Vor allem die ausführliche segmentale Funktionsüberprüfung der Wirbeslsäule kann schmerzhafte Gelenke aufzeigen. Mittels sanfter (Mobilisation) aber auch etwas intensiveren Therapietechniken (Manipulation) können sogenannte blockierte Wirbelgelenke wieder beweglich gemacht werden. In der Regel sind mehrfache Therapiesitzungen notwendig um eine dauerhafte Besserung zu erlangen.

Befundbesprechung

In Zusammenschau der sowohl manualtherapeutisch, orthopädisch und neurologisch erhobenen Befunde wird die vorliegende Symptomatik mit den Bildbefunden in Einklang gebracht. Nur dann ist gewährleistet, dass wir die richtige Arbeitshypothese aufgestellt haben. Wir besprechen offen und zielorientiert Ihr Problem und die vielfachen Lösungsansätze, die wir von konservativer und operativer Seite anbieten können. Wichtig ist uns dabei ein individueller Therapieplan, den wir gemeinsam mit Ihren Vorstellungen und Erwartungen nach bestem Wissen und Gewissen erarbeiten.