Schmerzen in der HalswirbelsäuleHalswirbelsäule

SPINECLINIC - Ihr Spezialist für eine gesunde Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule ist essenzieller Teil des Bewegungsapparats, der eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Kopfes, der Bewegung und der Stabilität des gesamten Körpers spielt.

Immer häufiger klagen Menschen über Schmerzen in der Halswirbelsäule. Dafür gibt es viele Gründe: Eine schlechte Haltung, Bewegungsmangel oder lange Bildschirmzeiten sind nur ein paar Beispiele für häufige Ursachen für Nacken- und Rückenbeschwerden.

Die SPINECLINIC bietet eine kompetente Behandlung bei folgenden Beschwerden:

  • Überlastung und muskuläre Verspannungen
  • Haltungsprobleme durch Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke
  • Bandscheibenvorfälle
  • Brüche und Verletzungen der Halswirbel durch Unfälle

In der SPINECLINIC verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für eine gesunde Halswirbelsäule. Dieser beinhaltet nicht nur die Behandlung der Symptome, sondern auch die Identifizierung und Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen.

Damit Sie Ihr Problem verstehen, liefert Dr. Bernhard Zillner verständliche Analysen und Antworten. Darauf aufbauend entwickelt er als Spezialist für die gesamte Wirbelsäule individuell abgestimmte Behandlungsansätze, um Ihre Halswirbelsäule zu stärken, Schmerzen zu lindern und die volle Funktion zurückzugewinnen.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um einen Termin zu vereinbaren und den ersten Schritt zu einer gesunden Halswirbelsäule zu machen!

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Definition Halswirbelsäule: Was ist das?

Die Halswirbelsäule, auch bekannt als HWS, ist jener Abschnitt der Wirbelsäule, der den oberen Teil des Rückens und den Nackenbereich umfasst. Die Halswirbelsäule bildet die Verbindung zwischen dem Schädel und dem restlichen Rückgrat.

Aufbau der Halswirbelsäule

Aufbau der Halswirbelsäule

Wirbel der Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule, auch zervikale Wirbelsäule genannt, besteht aus sieben Wirbeln, die als C1 bis C7 bezeichnet werden. Jeder Wirbel hat spezifische Merkmale und Funktionen:

  • Atlas (C1): Der Atlas ist der oberste Wirbel der Halswirbelsäule und bildet die Verbindung zwischen der Wirbelsäule und dem Schädel. Er hat keinen Wirbelkörper, sondern besteht aus einem ringförmigen Knochen mit zwei seitlichen Massen, die als laterale Massen bezeichnet werden. Der Atlas ermöglicht die Kopfbewegung nach oben und unten.
  • Axis (C2): Der Axis ist der zweite Wirbel der Halswirbelsäule und hat eine einzigartige Struktur, die als Dens oder Zahn bezeichnet wird. Der Dens ragt nach oben aus dem Wirbelkörper des Axis und bildet ein Gelenk mit dem Atlas, das als atlantoaxiales Gelenk bekannt ist. Dieses Gelenk ermöglicht die Rotationsbewegungen des Kopfes.
  • C3 bis C7: Die übrigen fünf Wirbel der Halswirbelsäule (C3 bis C7) haben ähnliche Merkmale. Jeder Wirbelkörper ist kleiner und zylindrischer als bei den Wirbeln in anderen Abschnitten der Wirbelsäule. Die Halswirbel haben auch kurze Querfortsätze, an denen wichtige Muskeln und Bänder befestigt sind.

Bänder, Gelenke und Bandscheiben

Die Halswirbel sind durch Gelenke, Bänder und Bandscheiben miteinander verbunden. Das obere und untere Kopfgelenk spielen eine wichtige Rolle bei der Bewegung des Kopfes und des Nackens. Zwischen den Wirbeln befinden sich Facettengelenke, diese ermöglichen Drehbewegungen und seitliche Biegungen der Halswirbelsäule.

Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich Bandscheiben, die als Puffer dienen und die Wirbelsäule flexibel halten. Die Bandscheiben bestehen aus einem faserigen äußeren Ring und einem gelartigen inneren Kern. Sie absorbieren Stöße und ermöglichen Bewegungen der Wirbelsäule.

Bänder stabilisieren die Halswirbelsäule und schützen vor übermäßigen Bewegungen. Dazu gehören das vordere Längsband, das das vordere Ende der Wirbelkörper verbindet, und das hintere Längsband, das entlang der Wirbelkörper auf der Rückseite verläuft. Zusätzlich gibt es seitliche Bänder, die die Wirbelbögen miteinander verbinden.

WIRBEL-WISSEN:

85 Prozent der Beweglichkeit, die im Alltag benötigt wird, kommen aus den obersten drei Halswirbelsegmenten.

Funktionen der Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule hat mehrere wichtige Funktionen:

Stabilität

Obwohl die Halswirbelsäule beweglich ist, bietet sie dennoch Stabilität für den oberen Teil der Wirbelsäule. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der aufrechten Haltung und der Unterstützung des Gewichts des Kopfes, den sie trägt.

Schutz & Nährstoffversorgung

Die Halswirbelsäule enthält Blutgefäße, die das Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Zudem verlaufen Nerven durch die Halswirbelsäule, die Signale zwischen dem Gehirn und anderen Teilen des Körpers übertragen. Außerdem umgibt und schützt die Halswirbelsäule das Rückenmark, das Teil des zentralen Nervensystems ist, vor Verletzungen.

Beweglichkeit und Flexibilität

Vor allem dient die Halswirbelsäule der Beweglichkeit und Flexibilität. Sie ermöglicht eine Vielzahl von Bewegungen, darunter das Vor- und Rückwärtsbeugen, Seitwärtsneigung und Rotation. Diese Bewegungsfreiheit ist wichtig für alltägliche Aktivitäten wie das Drehen des Kopfes, das Anheben der Arme und das Ausführen verschiedener Aufgaben.

Um diese Flexibilität im Laufe des Lebens zu erhalten, ist es wichtig, die Halswirbelsäule zu schützen. Regelmäßige Bewegung, eine gute Körperhaltung oder ergonomische Arbeitsbedingungen können dazu beitragen, die Funktionalität und Gesundheit der Halswirbelsäule beizubehalten.

In der SPINECLINIC helfen wir Ihnen dabei! Dr. Zillner ist für Sie da, um diese Fähigkeit für Ihre Lebensqualität zu erhalten.

Verletzungen an der Halswirbelsäule: Was tun?

Aufgrund ihrer Lage und Funktion ist die Halswirbelsäule anfällig für verschiedene Probleme und Beschwerden. Verletzungen an der Halswirbelsäule können verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Arten von Beschwerden verursachen. Beispiele dafür sind das HWS-Syndrom oder ein Bandscheibenvorfall.

Wenn es zu einer Verletzung an der Halswirbelsäule kommt, ist es wichtig, diese ernst zu nehmen und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden und eine optimale Genesung zu ermöglichen.

In der SPINECLINIC diagnostiziert unser Halswirbelsäulen-Spezialist Dr. Zillner die Ursache für Ihre Beschwerden, berät Sie individuell und findet gemeinsam mit Ihnen eine angepasste Behandlung.
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HWS-Syndrom

Das Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Beschwerden und Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule. Es kann verschiedene Ursachen haben und je nach Ursprung und Symptomen in spezifisches und unspezifisches HWS-Syndrom unterteilt werden.

Symptome des HWS-Syndroms: Typische Beschwerden

Das Halswirbelsäulensyndrom kann eine Vielzahl von Symptomen und Beschwerden verursachen. Die Symptome und Beschwerden des HWS-Syndroms können von Person zu Person variieren. Einige Menschen können nur milde Symptome haben, während andere unter starken Schmerzen und erheblichen Beeinträchtigungen leiden.

Das häufigste Symptom des HWS-Syndroms sind Nackenschmerzen. Diese können unterschiedlich stark sein und sich von einem dumpfen Druckgefühl bis zu scharfen, stechenden Schmerzen auf den Nacken, die Schultern, den oberen Rücken oder die Arme erstrecken. Auch Kopfschmerzen können von der Nackenregion ausgehen und sich in den Schläfen, der Stirn oder dem Hinterkopf ausbreiten.

Einige Menschen mit HWS-Syndrom können Schwindelgefühle, Benommenheit oder Probleme mit dem Gleichgewicht erleben. In einigen Fällen können Taubheitsgefühle, Kribbeln oder ein „Ameisenlaufen“ in den Armen, Händen oder Fingern auftreten.

Nicht selten ist auch eine Steifheit im Nacken- und Schulterbereich sowie Schwierigkeiten, den Kopf zu drehen, zu neigen oder zu beugen. In fortgeschrittenen Fällen des HWS-Syndroms kann es zu Muskelschwäche in den Armen oder Händen kommen. Dies kann sich durch Schwierigkeiten beim Greifen, Halten oder Heben von Gegenständen äußern.

Darüber hinaus können im Zusammenhang mit dem HWS-Syndrom verschiedene Arten von Schmerzen auftreten:

  • Akute Schmerzen (z.B. durch Entzündung oder Blockierung der Wirbelgelenke, Unfall, Verletzung oder Bandscheibenvorfall)
  • Chronische Schmerzen (z.B. durch falsche Körperhaltung, Bewegungsmangel, Verschleiß der Bandscheiben oder Veränderung durch Tumoren)

Kommen die Beschwerden öfter vor oder bestehen diese schon mehr als vier Wochen, sollte ein Arzt Klarheit schaffen. Beobachten und notieren Sie genau, wann und wo die Beschwerden auftreten. Eine präzise Beschreibung der Symptome hilft uns, eine differenzierte Therapie zu erarbeiten.

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Ursachen des HWS-Syndroms

Das spezifische HWS-Syndrom bezieht sich auf Beschwerden, deren Ursache auf eine bestimmte identifizierbare Ursache zurückzuführen ist. Diese Ursache kann zum Beispiel eine Verletzung durch Unfälle oder Stürze sein, die zu konkreten Schädigungen der Halswirbelsäule wie Wirbelbrüchen, Bandscheibenvorfällen oder Bänderrissen führt. Auch bestimmte Erkrankungen wie Entzündungen, Infektionen, Tumore oder strukturelle Anomalien der Halswirbelsäule können spezifische Symptome im Bereich der Halswirbelsäule verursachen.

Die genaue Ursache für das unspezifische HWS-Syndrom ist oft nicht eindeutig feststellbar und kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie z.B. muskuläre Verspannungen, Fehlhaltungen, Stress, Überlastung oder degenerative Veränderungen.

Die Unterscheidung zwischen spezifischem und unspezifischem HWS-Syndrom kann jedoch manchmal schwierig sein, da Symptome und Ursachen überlappen können. Das HWS-Syndrom wird zudem oft durch eine Kombination mehrerer Faktoren verursacht, die Ursachen können von Person zu Person variieren. Um die Ursachen zu identifizieren und eine geeignete Behandlung einzuleiten, stellen die Spezialisten der SPINECLINIC eine genaue Diagnose.

Diagnose des HWS-Syndroms

Die Diagnose des HWS-Syndroms basiert auf einer Kombination aus verschiedenen Verfahren und einer sorgfältigen Bewertung der Symptome. Als Spezialist für die Wirbelsäule untersucht Dr. Zillner jedes damit zusammenhängende Symptom. Um zu prüfen, welche Veränderungen an Ihrer HWS vorliegen, führt ein Arzt der SPINECLINIC in Ruhe ein Gespräch mit Ihnen.

In der Anamnese wird zunächst eine ausführliche Krankengeschichte erhoben, um Informationen über die Art und Dauer der Symptome zu erhalten. Bildgebende Verfahren, wie Röntgenaufnahmen, Magnetresonanztomographien (MRT) oder Computertomographie (CT) ergänzen die Anamnese, um detaillierte Bilder der Halswirbelsäule zu erhalten.

Basierend darauf erstellt Dr. Zillner eine genaue Diagnose und erarbeitet mit Ihnen einen geeigneten Behandlungsplan, um Ihre Beschwerden zu lindern und die Ursache zu bekämpfen.
Therapie & Behandlung des HWS-Syndroms

Die Therapie und Behandlung des HWS-Syndroms hängt von den individuellen Symptomen, der Schwere der Beschwerden und den zugrunde liegenden Ursachen ab.

In einigen Fällen kann eine chirurgische Behandlung erforderlich sein, insbesondere wenn das HWS-Syndrom auf strukturelle Probleme wie Bandscheibenvorfälle, Wirbelinstabilität oder Verengung des Wirbelkanals zurückzuführen ist. Weiters kann Physiotherapie helfen, die Nackenmuskulatur zu stärken, die Beweglichkeit zu verbessern und Verspannungen zu lösen. Auch eine korrekte Körperhaltung und ergonomische Anpassungen am Arbeitsplatz oder zu Hause können dazu beitragen, die Belastung der Halswirbelsäule zu reduzieren.

Da Stress und psychische Belastungen das HWS-Syndrom verschlimmern können, können Techniken zur Stressbewältigung hilfreich sein, um Stress abzubauen und die Muskelverspannungen im Nackenbereich zu reduzieren. Zudem können gewisse Verhaltensänderungen zur Verbesserung der Symptome beitragen. Dazu gehören regelmäßige Pausen bei sitzenden Tätigkeiten, die Vermeidung von schwerem Heben oder Tragen, die Verwendung eines Nackenkissens beim Schlafen und die Einführung von regelmäßiger körperlicher Aktivität zur Stärkung der Muskulatur.

Dr. Zillner berät Sie individuell und findet die passende Behandlung für Ihre Beschwerden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, die Symptome des HWS-Syndroms zu lindern und die Funktion der Halswirbelsäule wiederherzustellen.

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Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule

Rund 10 % aller Bandscheibenvorfälle diagnostizieren wir in der Halswirbelsäule. Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule tritt auf, wenn sich der innere, gelartige Kern einer Bandscheibe zwischen den Wirbeln nach außen vorwölbt oder sogar austreten kann. Der Faserring der Bandscheibe ist gerissen, der flüssige Gallertkern ausgetreten, und die Masse drückt auf den Spinalnerv oder das Rückenmark.

Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule

Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule kann unterschiedliche Symptome verursachen, abhängig von der genauen Lokalisation des Vorfalls und den betroffenen Nervenstrukturen. Die Auswirkungen sind schmerzhaft und sehr unterschiedlich im Erscheinungsbild.

Zu den möglichen Symptomen eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule gehören Nacken-, Schulter- oder Kopfschmerzen sowie Schmerzen, die bis in den Arm, die Schulterblätter oder sogar bis in die Finger ausstrahlen.

Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Armen, Händen oder Fingern können sowie eingeschränkte Beweglichkeit des Halses können auftreten. Zudem kann ein Bandscheibenvorfall zu einer Schwächung der Muskulatur im betroffenen Arm führen, was sich durch ein nachlassendes Kraftgefühl, Schwierigkeiten beim Greifen oder einer verminderten Koordination äußert. Dies fällt im Alltag oft erst spät auf.

Nicht jeder Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule verursacht zwangsläufig Symptome. Einige Menschen können einen Bandscheibenvorfall haben, ohne Schmerzen oder andere Beschwerden zu verspüren. Die Art und der Schweregrad der Symptome können hängen in der Regel von der Lage und Grösse des Bandscheibenvorfalls ab. Eine genaue Diagnose durch einen HWS-Spezialisten ist wichtig, um die Ursache der Symptome festzustellen und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Bei Dr. Zillner sind Sie in den besten Händen.

Verdacht auf HWS-Bandscheibenvorfall?

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Ursachen eines Bandscheibenvorfalls

Ein Bandscheibenvorfall kann durch degenerative Veränderungen der Bandscheibe, Verletzungen oder Überlastung verursacht werden. Die Gründe für einen Prolaps der HWS ähneln denen des HWS-Syndroms. Dazu zählen:

  • Falsche Körperhaltung und Bewegungsmangel
  • Altersbedingte Abnutzung und Verschleiß
  • Unfall oder Verletzung
  • Genetische Veranlagung

Das Team von Dr. Bernhard Zillner in der SPINECLINIC ist erfahren und einfühlsam. Stellen Sie alle Fragen, die Ihnen am Herzen liegen. Nach einer präzisen Diagnose entscheiden Sie gemeinsam über die Therapiemöglichkeiten.

Diagnose des HWS-Bandscheibenvorfalls

Die Diagnose eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule erfolgt in der Regel durch eine gründliche Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie MRT oder CT-Scans, um den genauen Ort des Bandscheibenvorfalls zu diagnostizieren.

Nach der Diagnose eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule erstellt Dr. Zillner in der SPINECLINIC für Sie einen individuellen Behandlungsplan, der auf Ihren spezifischen Symptomen, der Schwere des Vorfalls und anderen Faktoren basiert.

Therapie & Behandlung bei HWS-Bandscheibenvorfall

Die Therapie und Behandlung eines HWS-Bandscheibenvorfalls können verschiedene Ansätze umfassen. Dazu zählt die konservative Behandlung, die darauf abzielt, die Symptome zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die natürliche Heilung zu unterstützen. Ein fester Bestandteil nimmt dabei die interventionelle Schmerztherapie unter Röntgen-Bildwandlerkontrolle ein. Eine noch recht unbekannte Methode zur Behandlung von HWS-Schmerzen ist die Mesotherapie, also die Applikation individueller Wirkstoffe mit haarfeinen Nadeln.

Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung nach einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule, unabhängig davon, welche Behandlung durchgeführt wurde. Eine individuell angepasste Rehabilitation kann helfen, die Beweglichkeit, Kraft und Flexibilität des Nackens wiederherzustellen, die Muskulatur zu stärken und die funktionale Genesung zu fördern.

Bewegungserhaltende HWS-Operation und Bandscheibenprothesen

Zeigt die konservative Behandlung nach 6-12 Wochen keine Wirkung, raten wir dazu, die Bandscheibe operativ zu behandeln um eine Chronifizierung der Beschwerden zu vermeiden. Keine Angst vor Operationen an der Halswirbelsäule. Der Einsatz der Bandscheibenprothesen gehört zu einer der sichersten Operationen mit niedriger Komplikationsrate. Die Eingriffe erfolgen minimalinvasiv. Dies bedeutet es handelt sich nur um einen kleinen Schnitt mit geringem Gewebetrauma der einer kurzen Narkose von 60-120 Minuten bedarf. Wichtig ist dabei im Gegensatz zur Versteifungsoperation die natürliche Bewegung der Halswirbelsäule zu erhalten. Rückkehr zum Sport ist normalerweise je nach Sportart nach 4-6 Wochen möglich. Leistungssport je nach Sportart wieder gut durchführbar. Eine Ruhigstellung mittels Halskrause ist heutzutage nicht mehr notwendig. Physiotherapie und Massagen der manchmal noch verspannten Nackenmuskulatur sin ab der 2. Woche nach Operationen wieder möglich.

Wann hilft eine Operation mit sehr höher Wahrscheinlichkeit:

  • Nervenschmerzen, Kribbeln oder Taubheit mit Ausstrahlung in das hintere Schulterblatt bis zu den Fingern.
  • Keine oder nur kurz anhaltende Schmerzlinderung nach Durchführung einer Röntgen gezielten Injektion.

Bei einer Stabilisierungsoperation an der Halswirbelsäule entfernen wir die Verknöcherungen welche auf Nervenstrukturen drücken vorsichtig, ohne anderen Strukturen zu schaden. Die Operationstechnik ist bei weiter fortgeschrittenem Verschleiß der Bandscheiben notwendig und rekonstruiert die Stellung der Halswirbelsäule.

Im Anschluss tauschen wir die Bandscheibe gegen einen Platzhalter aus Titan oder Kunststoff. In einigen Fällen müssen Teile oder der gesamte Wirbelkörper durch einen künstlichen ersetzt werden. Dabei verwenden wir ausschließlich moderne Implantate und Bandscheibenprothesen in höchster Qualität.

Durch die Operation wird der Druck, den die verletzte Bandscheibe auf Nerven oder Rückenmark ausübt, genommen. Der Nerv beruhigt sich, der Patient wird schmerzfrei und schneller mobil.

Als Spezialist für mikro- und neurochirurgische Eingriffe an der HWS und ehemaliger Leiter der Halswirbelsäulenambulanz in der Schön Klinik München Harlaching konnte Dr. Bernhard Zillner schon vielen Patienten helfen. Um sowohl Operationszeiten als auch die Dauer des stationären Aufenthalts so lange wie nötig und so kurz wie möglich gestalten, führt Dr. Zillner Operationen regelmäßig im orthopädischen Spital Speising durch.

Keine Angst auch nach Operationen an der HWS können Sie den Kopf im Alltag trotzdem gut bewegen und selbständiges Autofahren ist meist nach 4 Wochen bereits möglich und sicher.

Die Entscheidung über die geeignete Therapie und Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Schwere des Bandscheibenvorfalls, der individuellen Symptome, des Gesundheitszustands und der Präferenzen des Patienten. In der SPINECLINIC bieten wir eine genaue Diagnose und Beratung durch Facharzt Dr. Zillner, um die richtigen Behandlungsoptionen auszuwählen. Keine Sorge: Wir finden die beste und schnellstmögliche, individuelle Lösung für Sie.

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Übungen gegen Schmerzen in der HWS

Bei Schmerzen in der Halswirbelsäule und im Bereich des Nackens können bestimmte Übungen helfen, die Symptome zu lindern und die Beweglichkeit und Stabilität der HWS zu verbessern. Auch bei der Prävention von Rückenschmerzen können die richtigen Übungen helfen.

Hier sind ein paar Beispiele:

  1. Nackendehnung: Setzen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie Ihren Kopf langsam zur Seite fallen, bis Ihr Ohr Ihre Schulter berührt. Halten Sie diese Position für etwa 30 Sekunden und wiederholen Sie die Übung auf der anderen Seite. Führen Sie 3 bis 5 Wiederholungen auf jeder Seite durch.
  2. Schulterrollen: Stehen Sie aufrecht und entspannt und rollen Sie Ihre Schultern langsam nach hinten und dann nach vorne. Führen Sie diese Rollbewegung für etwa 10 bis 15 Sekunden durch und wiederholen Sie die Übung mehrmals in beide Richtungen.
  3. Chin Tucks: Setzen Sie sich aufrecht hin und ziehen Sie Ihr Kinn langsam nach hinten, als ob Sie ein Doppelkinn machen würden. Halten Sie diese Position für einige Sekunden und entspannen Sie sich dann. Führen Sie 10 bis 15 Wiederholungen durch.

Vor Beginn der Übungen sollten Sie einen Arzt konsultieren, um sicherzustellen, dass diese für Ihre Situation geeignet sind. Dr. Bernhard Zillner hilft Ihnen, Ihr Problem zu verstehen und zeigt passende Übungen. Unser Netzwerk aus Physiotherapeuten und Masseuren unterstützt Sie effektiv. Vereinbaren Sie einen Termin in der SPINECLINIC, um eine perfekt auf Sie abgestimmte Behandlung und Therapie zu erhalten!

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Dr. Zillner: Ihr Arzt in Wien für eine gesunde Halswirbelsäule

Haben Sie Fragen zur Gesundheit Ihrer Halswirbelsäule? Oder hegen Sie Verdacht auf HWS-Syndrom oder einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule?

Dr. Bernhard Zillner ist Ihr Arzt in Wien, wenn es um eine gesunde Halswirbelsäule geht. Das erfahrene Team der SPINECLINIC steht gerne für Sie bereit. Wir diagnostizieren präzise, bieten individuelle Beratung und behandeln Ihre Beschwerden effektiv. In Akutfällen versuchen wir, möglichst rasch einen Termin für Sie zu finden.

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FAQ: Häufige Fragen zum Thema Halswirbelsäule

Welche Beschwerden können von der Halswirbelsäule kommen?

Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich sind häufige Symptome von Problemen mit der Halswirbelsäule. Verspannte und verhärtete Muskeln im Nacken- und Schulterbereich können auf Probleme in der Halswirbelsäule hinweisen. Diese Verspannungen können auch zu Kopfschmerzen und Bewegungseinschränkungen führen.
Durch Nervenirritationen oder Kompressionen in der Halswirbelsäule sind auch Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Armen, Händen und Fingern möglich. Bei Problemen mit der Halswirbelsäule kann es zudem zu einer eingeschränkten Beweglichkeit des Nackens kommen. In einigen Fällen können Störungen in der Halswirbelsäule Schwindelgefühle und Probleme mit dem Gleichgewicht verursachen.

Wie entspannt man die Halswirbelsäule?

Eine schlechte Haltung kann zu Verspannungen und Schmerzen in der Halswirbelsäule führen. Achten Sie darauf, eine aufrechte Haltung beizubehalten, sowohl beim Sitzen als auch beim Stehen.

Praktizieren Sie regelmäßig Entspannungstechniken wie tiefe Bauchatmung, progressive Muskelentspannung oder Yoga. Diese Übungen können helfen, Spannungen in der Halswirbelsäule zu lösen und die allgemeine Entspannung des Körpers zu fördern.

Eine sanfte Massage des Nackens und der Schultern kann Verspannungen lösen und die Durchblutung verbessern. Auch Bewegungsübungen für den Nacken können dazu beitragen, die Beweglichkeit zu verbessern und Spannungen zu lösen. Wenn die Beschwerden anhalten oder schwerwiegender sind, kann eine gezielte physiotherapeutische Behandlung hilfreich sein. Auch mit medizinischem Schröpfen wie bei cuppingandmore.at kann eine gute Entspannung der Nackenmuskulatur erreicht werden.

Wie äußert sich ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich?

Ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich kann verschiedene Symptome verursachen. Hier sind einige häufige Anzeichen und Symptome:

  • Nacken- und Armschmerzen
  • Taubheit und Kribbeln
  • Schwäche
  • Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit
  • Kopfschmerzen
Welche Schmerzen kann die Halswirbelsäule auslösen?

Zudem unterscheidet man zwischen plötzlich auftretenden akuten Schmerzen und langanhaltenden, chronischen Schmerzen. Vereinbaren Sie bei Schmerzen in der Halswirbelsäule einen Termin in der SPINECLINIC! Wir helfen Ihnen, Ihre Beschwerden schnellstmöglich zu lindern.